BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Vogtland begrüßen Rampenbau an der Stresemannbrücke in Plauen

Foto: Daniel Grimm | v. l. n. r.: Danny Przisambor, Klaus Gerber, Ines Przisambor und Edward Müller

Bereits seit 1996 kämpfte der ehemalige Plauener Stadtrat Klaus Gerber für die Errichtung einer Rampe für Rollstuhl- und Radfahrer an der Stresemannbrücke in Plauen. Trotz der umfassenden Planung des Elsterradwegs wurde dieses Element der Inklusion zu viele Jahre außen vor gelassen, und das, obwohl es sich bei der Stresemannstraße um eine Bundesstraße handelt und immer wieder auf den Missstand hingewiesen wurde.

Nach 30 Jahren gibt es nun zumindest einen Teilerfolg, den auch die vogtländischen Bündnisgrünen begrüßen: Im Mai wurde endlich eine etwa 20 Meter lange Rampe aus Stahl mit Blechprofilrosten installiert. Doch ein Wermutstropfen bleibt: „Die Rampe ist ein begrüßenswerter erster Schritt, aber an sich nur die halbe Miete“, erklärt Danny Przisambor, sachkundiger Einwohner im Stadtrat Plauen, beim Besuch des Neubaus. „Ein wirklich barrierefreier Zugang wäre erst dann gegeben, wenn auch die Bordsteine an der Kreuzung Stresemannstraße abgesenkt werden.“ Auch ein Geländer am direkten Übergang erschwert das Überqueren der Straße.

Menschen, die auf diese angewiesen sind, werden genötigt, die Straße abseits der Kreuzung im Bereich von Einfahrten zu kreuzen oder den gesamten Bereich weiträumig zu umfahren.

Im Gespräch erhoffen sich sowohl Klaus Gerber, und Danny Przisambor, als auch Edward Müller, der als Rollstuhlfahrer und Handbike-Nutzer auf die Rampe angewiesen ist, zukünftige Verbesserungen. Die Fraktion von Die Linke/Grüne im Plauener Stadtrat plant, sich weiter für dieses Ziel einzusetzen.